Unterwegs auf dem Kammweg


Sommerliche Auszeit auf dem Kammweg

Start am Kammweg in Geising. Dann in den 8 Grad warmen Stollen in Altenberg - da ist Sommerfrische bei Hochsommertemperaturen garantiert!

Egal ob unter Tage oder auf der Rastbank mit Aussicht auf den Geisingberg - die richtige Kopfbedeckung ist entscheidend.
Noch liegen 280 Kilometer vor uns.

Unsere (R)Auszeit beginnt!



Etappe für Etappe

Einfach im Hochsommer die frische Prise am Kammweg genießen.

Die Route bringt uns ins wunderschöne Muldetal. Aber auch immer wieder auf die Höhe, wie zum Beispiel bei der Kreuztanne.

Neben dem Kammweg führt ein weiterer bekannter Weg nach Neuhausen unserem Etappenziel. Der Mann auf dem Bild zeigt Ihnen einen wichtigen Hinweis.


Wandern zum Spielzeugdorf

Aussicht und Spielzeug - wie passt das zusammen?

Ganz einfach auf dem Kammweg. Wer früh aufsteht und zum Schwartenberg kommt genießt die Aussicht bis zum Fichtelberg ganz alleine. Weiter geht es in den Spielzeug- und Holzkunstort Seiffen. Hier gibt es nicht nur Nußknacker und Engel.

Wir schauten zum Beispiel bei der Produktion von Köchen zu. In der Hoffnung, dass am Abend wahre Köche uns verwöhnen.


Ruhe Pur

Nach der Besichtigung des Museums Saigerhütte mit den riesigen lauten Kupferhämmern wird es ganz still auf dem Kammweg.

Vogelgezwitscher ist fast schon das lauteste Geräusch von Olbernhau nach Rübenau. Die ideale Strecke um einfach in Gedanken versunken seinen Weg zu gehen. Am Lehmheider Teich wartet ein schöner Rastplatz.

Wanderherz was willst du mehr? Also nichts wie jetzt im Hochsommer spontan ins Erzgebirge starten.


Wolken ja - Regen nein!

Wir hatten Glück oder hatten wir es verdient? Von Rübenau ging es ins idyllische Schwarzenbachtal.

Wunderschön am Grünen Graben entlang führt der Kammweg. 5 Sterne für diese Routenführung! 5 Sterne hat auch der kleine Abstecher ins Sengelhalder Moor verdient.

Der tolle Bohlenweg und der Aussichtsturm waren jeden Meter wert. Und dann der krönende Abschluss des Tages- der Hirtenstein mit Basaltfächer auf 889 Metern Höhe.


Natur und Technik im Welterbe Erzgebirge vereint!

Herrliche Wiesenblumen und Schmetterlinge begleiteten uns am Kammweg.

Unterwegs natürlich das absolute technische Highlight die Preßnitztalbahn im romantischen Schwarzwassertal. Mit Dampf und Geratter hört man Sie heranschnaufen. Schnaufen mussten wir unterwegs auch immer mal wieder rund um Jochenstadt - aber nette Rastplätze sorgten schnell für Erholung.

In der Ferne schon der Bärensteiner Berg - dorthin hinauf geht es Morgen.


Wasser pur!

Ein See auf dem Kammweg? Der Weg heute führt direkt über die Cranzahl Talsperre. Auch ein schöner Platz um seine Gedanken mit Blick auf das Wasser schweifen zu lassen.

Nach dem Aufstieg zur Toskabank ging es hinab zum Wassertretbecken an der Roten Sehma. Wanderschuhe aus und eintauchen in das kühle Nass! So erfrischt meistern wir den langen Aufstieg zum Fichtelberg auf 1215m.

KAMM IN hieß es dann im Fichtelberghaus wo ein kühles Bier zur inneren Erfrischung wartete.


Himmlisch tief geschlafen!

Im Fichtelberghaus auf 1215m schliefen wir wie die Murmeltiere. Heute war der erste Wandertag mit Anorak, aber auf über Tausend Meter weht auch einmal im Hochsommer eine frische Brise.

Herrliche Luft und entspanntes Abwärtsgehen war auf dieser Etappe einfach super. Mit einem Fuß in Deutschland und dem anderen in Tschechien - am Kammweg kein Problem.

Bei so viel Nähe ist es nur naheliegend, dass man gemeinsam letzes Jahr Welterbe wurde.


Stadt des Schwibbogens?

Bevor wir auf dem Kammweg unterwegs waren, kannten wir diese Bögen mit den Lichtern nur als Erzgebirgische Volkskunst, dass diese "Schwibbogen" heißen und in Johann-Georgenstadt sogar der größte Schwibbogen der Welt steht, wissen wir erst seit heute.

Wieder mal etwas dazu gelernt. Der Kammweg brachte uns auch noch hoch hinauf auf den Auersberg. Bei einem Kaffeestopp genossen wir das Treiben - viele wollten heute hier oben die Sommerfrische genießen, egal ob Mountainbiker oder Wanderer, Familien oder Spaziergänger alle tummelten sich hier - aber der nötige Sicherheitsabstand war trotzdem kein Problem!


Auszeit - na klar!

Unterwegs ein Blick auf das Handy - ein Strich - kein Strich. Aber der blaue Strich im Logo des Kammweges begleitet jeden Wanderer verlässlich. Auch der Empfang nach ganz oben ist gut.

In Carlsfeld lohnt der kleine Abstecher zur Kirche St. Trinitas. Ein herrlicher Ort um einmal Inne zu halten. Uns begegneten heute zwei Wanderer, die Verpflegung und Zelt immer im Gepäck haben. Aber nicht nur diese beiden, sondern auch wir freuten uns am Brunnen über eine herrliche Erfrischung. 

Auch ein Rastplatz mit Tischdecke wartete - welcher Luxus!


Weltmeister und Superlative im Erzgebirge!

Auf der Etappe von Klingenthal-Mühlleihten nach Schöneck spielen verschiedene Weltmeister eine Rolle. Im Winter waren hier schon viele Weltmeister zu Gast, die Sprungschanze ist auf dieser Etappe super zu sehen.

Auch der Topasfelsen ist etwas ganz besonderes - es geht "hoch hinauf" Bodenhaftung hingegen bevorzugen die Schafe am Weg.  Und wir erreichten die 200 Kilometermarke am Kammweg. Da darf Man(n)/Frau schon ein bisschen stolz sein.


Sommerfrische heute von oben!

Zum ersten Mal war der Anorak unser treuer Begleiter den ganzen Tag auf dem Kammweg. Von Schöneck über Adorf ging es nach Eichigt, die Hügel wurden sanfter hier im Vogtland.

In Wohlbach an der Saubrücke grüßte uns ein kleines Ferkel und wir grüßten mit einem Lächeln zurück. Am längsten Marktplatz Sachsens gab es  die erste italienische Eisdiele am Weg - Sonnenschein dazu war heute leider nicht gegeben. Aber das Eis schmeckte trotzdem herrlich!

In Gettengrün wurde der berühmte Karikaturist Erich Ohser geboren, welcher vor allem durch seine "Vater & Sohn" Geschichten bekannt wurde.


Soweit die Füße tragen!

Gute Wanderschuhe sind das Wichtigste auf dem Kammweg. Unterwegs auf der Etappe zwischen Eichigt und der Talsperre Dröda begegnen uns ganz verschiedene Exemplare. Mal besser in Schuss, mal schon mit vielen Kilometern auf dem Buckel und mal übergroß als Deko am Rastplatz in Bobenneukirchen.

Unterwegs auch immer wieder tolle Ausblicke über die sanften Hügel des Vogtlandes. Schnüre die Wanderschuhe und teste einfach einmal eine oder mehrere Etappen des Kammweges. Auch im Herbst lohnt sich der Weg - das Laub wird bunter und eine Auszeit vor den dunken Wintermonaten ist gut für die Seele.


Grenzenloses Wandervergnügen!

Gott sei Dank sind heute manche Grenzen nur noch grüne Grenzen. Begleitete uns auf den ersten Etappen im Erzgebirge oft die Grenze zu Tschechien, war es auf dieser Etappe die Grenze zu den drei Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern.

Unterwegs wartet im Pro-BIER-Brunnen grenzenloses Trinkvergnügen – eine super Idee für uns durstige Wanderer. Danke der Ideengeberin in Gebersreuth! Manches erinnert auch an nicht so freudige Momente. Lange Kolonnenwege sind Zeugnis der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze. Das Grüne Band zeigt eindrucksvoll wie die Natur die Grenzen wieder verwischt.

Wir kommen zu einem kleinen Dorf namens Mödlareuth auch „Little Berlin“ genannt.


Großes Finale

Von Hirschberg nach Blankenstein bietet der Kammweg noch einmal alles was ein Wanderherz braucht.

Schmale Pfade, herrliche Ausblicke, wunderschöne Flußlandschaft und nette Orte. Die wenigen Schritte, die vor uns liegen sind im Vergleich zu denen, die hinter uns liegen eigentlich Peanuts. Aber leider kommen wir auch mit jedem Schritt dem Ende näher.

Natürlich freuen wir uns tierisch, dass wir den Kammweg mit seinen fast 300 Kilometern geschafft haben. Allerdings reisen wir mit einer Träne im Knopfloch ab – kann es wirklich sein, dass unsere Auszeit am Kammweg schon vorbei ist?

Unsere Empfehlung: Nehmt einfach auch einmal eine Auszeit auf dem Kammweg! Dann könnt ihr sicher mit uns fühlen!